Das Fatima-Denkmal "Op Baessent"

Kriegsgelübde der Luxemburger und Wallfahrtsort der Portugiesen
„Wenn mehr gebetet würde, könnte der Krieg bald ein Ende nehmen!“
(Maria 1917 zu den Kindern in Fatima/Portugal)
Im Kugelhagel der Ardennenoffensive und der drohenden Evakuierung der Stadt, machten zehn Frauen und Männer unter dem Impuls des Dechanten Prosper Colling am 13. Januar 1945 im Keller des Dechantshauses das Versprechen, nach dem Krieg „einen öffentlichen Kreuzweg mit dem Bilde des göttlichen Herzens Jesu, und der Darstellung U.L. Frau von Fatima“ zu errichten. Nach der Gebetsnovene verliessen die deutschen Truppen am 20. Januar 1945, am Sebastianitag, die Stadt.
Im Herbst 1951 begannen die Bauarbeiten zur Einlösung des Versprechens. Das Denkmal wurde am 13. Juli 1952 eingeweiht.
Privatpersonen und christliche Vereinigungen haben dann später die Kreuzwegstationen, die aus verschiedenen hierzulande vorkommenden Gesteinsarten hergestellt wurden, gestiftet.
1968 war der erste offizielle Pilgergang der portugiesischen Gastarbeiterfamilien zum Denkmal U.L. Frau von Fatima „op Baessent“ in Wiltz
Jedes Jahr gedenken die Wiltzer am Karfreitag, während des Kreuzweges „op Baessent“, der Opfer des Zweiten Weltkrieges, insbesondere derjenigen der Ardennenoffensive, deren Namen zu Füssen der Statue Mariens in Stein gemeisselt sind.
Jedes Jahr an Christi Himmelfahrt findet die Wallfahrt der portugiesischen Mitbürger statt, die zu Tausenden in innigem Gebet von der Dekanatskirche zum Heiligtum „op Fatima“ ziehen.
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