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« Reenert »

Monument und Kulturweg

Mitten in der Ortschaft, zwischen Wiltz und Niederwiltz, entstand im Park „Simon“ ein Denkmal zu Ehren unseres Nationaldichters Michel Rodange. Hier in Wiltz, und zwar genauer gesagt „op der Lann – am Haus a Schumachich“,  schrieb dieser zwischen 1866 und 1872 sein erstes Werk in luxemburgischer Sprache: „DE REENERT – de Fuuss am Frack an a Maansgréisst“.

Auf Initiative der „Actioun Lëtzebuergesch“ und besonders auf Vorschlag von Herrn Lex Roth, einem gebürtigen Wiltzer, in enger Zusammenarbeit mit dem luxemburgischen Künstler Ad Deville, entstand hier ein künstlerisches Projekt, das am 22. Juni 1994 im Beisein des großherzoglichen Paares eingeweiht wurde.

Der Kulturweg im Park Simon umfasst 4 verschiedenene Elemente (Stationen) die man wie folgt beschreiben kann:

 

Monument 1:

Ein großes Wasserbassin mit einer 14 Meter langen Rückwand, einer Mauer die früher zu einem Gewächshaus gehörte und restauriert wurde. In der Mitte der Mauer befindet sich ein massiver Löwenkopf aus weißem Marmor mit einem Durchmesser von 1,80 M. Die zwei ersten Strophen des „Reenert“:  „Et wor esou ëm d’Päischten, ‘t stong alles an der Bléi… „ sind jeweils rechts und links vom Kopf zu lesen.

 

Monument 2:

Ein ovaler Brunnen mit einem zentralen 1,20 M. hohen Sockel, auf dem der „Wolf beim Fischen“ thront, ein immerhin 2 M hohes Fabeltier aus italienischem Marmor.

Monument 3:

Ein symbolisches Portal, welches 2 große Prismen aus Stein umfasst. Hier sind innen und außen jeweils sieben Strophen aus dem „Reenert“ eingemeißelt. Es handelt sich hierbei um Lebensweisheiten die wahr waren, sind und bleiben.

 

 

 

 

 

Monument 4:

Das eigentliche Monument für Michel Rodange und sein Werk „Reenert“ ist eine 4,40 M hohe Säule aus Bardiglietto-Marmor. Sie steht unten im Schulberg, nur ein paar Meter von dem Haus entfernt, wo unser Nationalepos geschrieben wurde.

 

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