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Das "National Liberation Memorial" – Schumanns Eck

Schumanns Eck

Am 50. Jahrestag der zweifachen Befreiung Luxemburgs durch amerikanische Truppen (September 1944 und Februar 1945) wurde dieses Denkmal, das durch eine landesweit durchgeführte Spendenaktion finanziert wurde, offiziell eingeweiht.

 

Gedenkpfad 1944-1945 – Schumanns Eck

Dieser Gedenkpfad führt an den Schützenlöchern in den Wäldern am Schumanns Eck vorbei, wo zahlreiche amerikanische und deutsche Soldaten während der Ardennenschlacht 1944-1945 gekämpt und den Tod erlitten haben.

Zur Geschichte:

Nachdem die 3. US-Armee von General Patton am 26.Dezember 1944 den Belagerungsring um Bastogne durchbrochen hatte, griff sie den deutschen Frontbogen südöstlich von Bastogne an, der sich von Harlingen bis zur Straßenkreuzung Schumann erstreckte.

Am 30. Dezember 1944 erreichte die 26. US-Infanteriedivision die Straßenkreuzung Schumann und stiess auf den hartnäckigen Widerstand der 9. Volksgrenadierdivision, die sich in den Wäldern verschanzt hatte. Die Front erstarrte zum Stellungskrieg und während zwei Wochen lösten sich amerikanische Angriffe und deutsche Gegenangriffe ab. Den erbitterten Nahkämpfen und dem Artillerie- und Maschinengewehrfeuer fielen zahlreiche Soldaten zum Opfer. Es waren die mörderischsten und verlustreichsten Kämpfe in Luxemburg.

Am 4. Januar erbrachte ein Angriff der 26. Infanteriedivision einige hundert Meter Geländegewinn, neun Tage später stieß sie 500 Meter vor.

Die unter größter Geheimhaltung herangeführte 90. US-Infanteriedivision griff am 9. Januar 1945 gemeinsam mit der 26. Division an, und nahm Berlé und am folgenden Tag Pommerloch ein.

Die Stadt Wiltz wurde erst am 21. Januar 1945 von der 26. US-Infanteriedivision und der 6. US-Kavalleriegruppe befreit.

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